Unsere Satzung

§1 (1)

Der Sächsische Landesverband Tanz e. V. ist eine Vereinigung zur Förderung kulturell-künstlerischer Tätigkeit mittels des Genres Tanz. Er fördert den Tanz im Amateurbereich in seiner ganzen Vielfalt. Seine Angebote richten sich an alle im Amateurbereich tätigen Tanzgruppen und an interessierte Einzelpersonen. Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit des SLVT e. V. ist die Forderung des Tanzes in Kinder- und Jugendbereich als eine Form der kulturellen Jugendbildung. der SLVT e. V. fördert das zusammenwirken all derjenigen, die Tanz als eine Form der Freizeitgestaltung betreiben.

(2)

Der Verein trägt den Namen “Sächsischer Landesverband Tanz e. V.”. Die Kurzbezeichnung lautet SLVT e. V.

(3)

Der SLVT e. V. ist an keine politische Partei und Konfession gebunden. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.

(4)

Die Tätigkeit des SLVT e. V. erstreckt sich auf das Territorium der Sachsen.

(5)

Der Sitz des Verbandes ist Leipzig

§ 2

Ziel des Verbandes sind:

  • mittels der Spezifik des Tanzes in seiner ganzen Vielfalt einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen zu leisten, ihre Anlagen und Fähigkeiten zu fördern
  • den Tanz in allen Ausdrucksformen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu fördern
  • Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Tanzgruppenleiter anzubieten
  • Workshopangebote aktueller Tanzstile für Kinder und Jugendliche anzubieten
  • Begegnungen von Amateurtanzgruppen in Form von Kinder- und Jugendtanzfest oder Werkstatttagen zu schaffen, womit Gemeinsinn und gesellschaftliches Engagement der Kinder und Jugendlichen gefördert werden soll und aktiver Partizipation ermöglicht wird
  • Kontakte zu Organisationen im In- und Ausland herzustellen und zu pflegen
  • Begegnungen und Erfahrungsaustausch der Mitglieder zu fördern

§3

Der SLVT e. V. strebt die Mitgliedschaft in anderen Fachverbänden an.

§4

Innerhalb des Verbandes arbeiten einzelne Mitglieder, Körperschaften, Regionalverbände und andere fachspezifischen Vereinigungen. Er vermittelt für seine Mitglieder staatliche und gesellschaftliche Unterstützung und Ergebnisse aus Sponsorentätigkeit.

§5 (1)

Organe des Verbandes sind die Mitgliederversammlung, das Kollegium, der Vorstand.

(2)

Das höchste Organ des Verbandes ist die Mitgliederversammlung. Sie entscheidet über grundsätzliche Angelegenheiten des Verbandslebens:

  • das Statut und seine Änderung
  • die Mitarbeiter nationalen und internationalen Verbänden, Vereinigungen und Förderationen
  • die Mitarbeit des Verbandes in Kooperationen und Gemeinschaften
  • die Gründung und Auflösung juristisch selbstständige Strukturen durch den Verbandes sowie über die Beteiligung des Verbandes an solchen
  • Ehrenmitgliedschaft
  • die Bestätigung des Finanzgerichtes des Verbandes bezogen auf das jeweilige Rechnungsjahr
  • die Höhe der Mitgliedsbeiträge
  • die Auflösung des Verbandes.

(3)

Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand und bestätigt dessen Entlastung.

(4)

Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand einmal jährlich schriftlich mit Angabe der Tagesordnung und einer Frist von mindestens zwei Wochen einberufen. Sie ist beschlussfähig mit der Zahl der erschienenen Mitglieder.Mitgliederversammlungen werden vom Vorsitzenden oder einem Vorstandsmitglied geleitet. Das Protokoll der Mitgliederversammlung bzw. der Kollegiumssitzung unterschreiben der Versammlungsleiter und der Protokollführer.

(5)

Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst.

(6)

Das Kollegium des Verbandes besteht aus je einen Beauftragten der körperschaftlichen Mitglieder. Es berät den Vorstand Weiterleitung des Verbandes und wird mindestens einmal im Jahr durch den Vorstand einberufen.

(7)

Das Kollegium kann Vorstandsbeschluss der mit einer Mehrheit von 3/4 der Stimmen suspendieren. Wird die Entscheidung daraufhin durch den Vorstand nicht abgeändert, ist eine Mitgliederversammlung einzuberufen.

(8)

Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem Stellvertreter, zwei Beisitzern, dem Schatzmeister.

(9)

Der Vorstand leitet den Verband und gibt sich eine Geschäftsordnung.

(10)

Der Vorstand wird auf drei Jahre gewählt

(11)

Die Tätigkeit im Vorstand und im Kollegium ist ehrenamtlich.

§6 (1)

Mitglied des Verbandes kann jeder Bürger werden, der die Satzung anerkennt.

(2)

Mitglied des Verbandes können auch juristische Personen sein. Sofern es sich nicht um Regionalverbände, fachspezifischer Vereinigungen oder Ensembles handelt, setzt dies voraus, dass sie ihre Bereitschaft zur Teilnahme an einem Fahrerkreis erklären. Juristische Personen können Nichtmitglieder des Vorstandes werden. Über die Art und Weise ihrer Mitwirkung wird durch die Mitgliederversammlung beschlossen.

(3)

Jedes Mitglied hat das Recht an der Mitgliederversammlung teilzunehmen und in ihr abzustimmen, die Angebote des Verbandes zu nützen, selbst als Mitglied des Vorstands gewählt zu werden.

(4)

Jedes Mitglied hat die Pflicht, am Verbandsleben aktiv teilzunehmen, Mitgliedsbeitrag zu zahlen.

(5)

Jedes Einzelmitglied hatte eine Stimme. Jedes körperschaftliche Mitglied hat zwei Stimmen. Körperschaftliche Mitglieder üben ihr Stimmrecht durch Vertreter aus, dem Vorstand zu benennen sind. Stimmübertragung ist unzulässig. Die Vereinigung von drei Stimmen auf eine Person ist ebenfalls unzulässig. Ist ein körperschaftliches Mitglied durch eine Person vertreten, die auch Einzelmitglied ist, so entfällt ihre Stimme als Einzelmitglied.

§7 (1)

Der Eintritt als Mitglied erfolgt durch schriftliche Erklärung.

(2)

Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt, Ausschluss.

(3)

Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich mitzuteilen.

(4)

Der Ausschluss eines Mitgliedes kann nur bei schwer wiegenden Verstößen gegen dieses Statut durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden.

(5)

Liegen Gründe vor, die einen Ausschluss rechtfertigen, kann der Vorstand die Suspendierung der Mitgliedschaft bis zur nächsten Mitgliederversammlung beschließen.

(6)

Mitglieder haben das Recht, gegen den Ausschluss innerhalb von vier Wochen schriftlich beim Vorstand Einspruch zu erheben. Der Einspruch hat keine aufschiebende Wirkung.

(7)

Auf begründeten Antrag hin können Mitglieder eine ruhende Mitgliedschaft mit oder ohne Beitragsfreistellung beantragen. Über diesen Antrag entscheidet die Mitgliederversammlung.

§8 (1)

Einnahmen des Verbandes sind Mitgliedsbeiträge, Förderbeiträge, Einnahmen als Schenkungen und Stiftungen, Einnahmen als staatlicher und gesellschaftliche Unterstützung sowie als Sponsorentätigkeit.

(2)

Ausgaben des Verbandes sind Ausgaben zur Förderung und Durchführung des Verbandszweckes; Ausgaben für die organisatorischen Tätigkeit, einschließlich Aufwandsentschädigung und Personalkosten; sonstige Ausgaben.

(3)

Die Einnahmen- und Ausgabenrechnung sowie die Vermögensrechnung verantwortet der Vorstand gegenüber der Mitgliederversammlung.

(4)

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mitteldes Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§9 (1)

Der Verein wird im Rechtsverkehr durch den Vorsitzenden oder den Stellvertreter einzeln oder den beiden Beisitzern zusammen vertreten. In allen finanztechnischen Angelegenheiten sind der Vorsitzende, der Stellvertreter und der Schatzmeister unterschriftsberechtigt.

(2)

Der Vorstand kann einen Geschäftsführer bestellen, dessen Rechte und Pflichten in einer gesonderten Vereinbarung geregelt werden.

(3)

Der Schatzmeister handelt in Finanz technischen Angelegenheiten mit Vollmacht des Vorstandes. Er führt die Einnahmen- und Ausgabenrechnung durch und legt darüber jährlich den Finanzbericht vor.

§10 (1)

Über die Auflösung des Verbandes kann nur die Mitgliederversammlung mit 3/4 Stimmenmehrheit entscheiden.

(2)

Die Mitgliederversammlung ernennt zur Abwicklung der Geschäfte einen Liquidator.

(3)

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigte Zwecke ist das Vermögen für steuerbegünstigte Zwecke zur Förderung der Amateurtanzgruppen ist zu verwenden. Dieser Verwendungsbeschluss bedarf der Zustimmung des Finanzamtes

Beschlussfassung am 10.6.1990 - Neufassung am 18.3.1995 - Letzte Änderung am 6.10.2001

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